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Wiederkehrende zerstörungsfreie Prüfung sicherheitsrelevanter Komponenten - ÖI- und Gas-Fernleitungen 

Auf der Erde wird ein Fernleitungsnetz von ÖI- und Gasleitungen mit mehr als drei Millionen Kilometer Länge betrieben. Der jährliche Zuwachs wird mit rund 40000 Kilometer pro Jahr prognostiziert. Europa betreibt ein Ölleitungsnetz von derzeit 35000 km, die USA von 91000 km, in Russland hat allein Marktführer Gasprom ein 145000 km großes Leitungsnetz. Für die nächsten Jahre werden insbesondere Zuwächse im Bedarf an beiden Primärenergieträgern in Afrika und in China gesehen. 

Die Rohrleitungen kommen zunehmend in die Jahre und Schadensfälle häufen sich. Nationale Sicherheitsbehörden fordern Druckproben, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten ein hohes Risiko in sich bergen. Als Alternative kann der Betreiber intelligente Prüfmolche einsetzen, die mit dem Öl oder Gas mit Geschwindigkeiten von bis zu 2m/s durch die Rohrleitung gedrückt werden und die Rohrwand auf Risse prüfen. 

Der Nachweis und die Größenbestimmung von inter-kristalliner Spannungsrisskorrosion sind im Fokus des Interesses - Aufgaben, die nur mit Ultraschallwellen gelöst werden können. 

32-kanaliges (Sender + Empfänger) Ultraschall-Molch-Frontend einschließlich Power-PC zur online Prüfdateninterpretation 
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© Fraunhofer IZFP)

 

Bei Rohrleitungen von bis zu 56" Durchmesser bedarf es einer massiven Miniaturisierung der Elektronikhardware, um beispielsweise 980 Prüfkanäle unterzubringen. 

Verfahrens- und Prüfsystementwicklung des Fraunhofer IZFP gemeinsam mit der NDT Systems & ServicesAG 

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