Fraunhofer VWB
http://www.werkstoffe-bauteile.de:80/fhg/vwb/themen/energie/index.jsp

Energie

Teilbereiche
Elektrische Energie
Wärme-Energie
Elektochemische Energiewandlung, Wasserstofftechnologie


Entwicklung der Anteile der unterschiedlichen Primärenergie-Quellen (Abbildung: Fraunhofer ISE, nach Daten des Szenario A1T450 des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Austria)

Entwicklung der Anteile der unterschiedlichen Primärenergie-Quellen (Abbildung: Fraunhofer ISE, nach Daten des Szenario A1T450 des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Austria)


Die wesentlichen Prognosen zur Zukunft des globalen Energiebedarfs gehen – auch unter den Vorzeichen verstärkter weltweiter Anstrengungen bei der Effizienz von Energiebereitstellung, Verteilung und Nutzung – von einem starken Verbrauchswachstum aus, das bis zur Jahrhundertmitte mindestens zu einer Verdoppelung des Primärenergiebedarfs führen dürfte. Dies stellt die Energietechnik vor gewaltige Herausforderungen, wobei insbesondere im Bereich der Materialien wichtige Themenschwerpunkte gegeben sind.

Eine Deckung der steigenden Energienachfrage durch fossile kohlenstoffhaltige Energieträger würde die sich abzeichnenden Klimaveränderungen erheblich verschärfen und beschleunigen. Ein möglicher Ansatz zur Entschärfung dieser Problematik ist die Fortentwicklung konventioneller Energiekonversionstechnologien im Hinblick auf ihre zunehmende Dekarbonisierung. Langfristig müssen insbesondere erneuerbare Energien eine bedeutende Rolle innerhalb des globalen Energiesystems übernehmen und entscheidend zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen beitragen. Neben der Energiebereitstellung im engeren Sinne ist zudem auch die Entwicklung neuer Energieträger für die Energieverteilung und die Energiespeicherung ein Kernthema.

Die Maximen, unter denen sich die entsprechende Evolution des Energiesystems vollziehen wird, heißen Kostenbegrenzung, Nachhaltigkeit und Sicherheit. Gleichzeitig muss die Energieversorgung in Zukunft so gestaltet werden, dass geopolitische Konflikte möglichst vermieden werden. Die weltweit noch stark verbreitete Energiearmut muss beseitigt werden.


    © 7/2008
Fraunhofer VWB