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Neue Fahrzeugkonzepte erfordern neue Lösungen für Werkstoffe und Bauweisen. Eine hohe Priorität wird unabhängig vom Verkehrsträger (Straße, Schiene, Luft) hinsichtlich Energieeinsparung, Leistungssteigerung und Kostenoptimierung dem Leichtbau eingeräumt. Dabei spielen sowohl werkstoffliche als auch strukturelle Fragestellungen eine wichtige Rolle und lassen je nach Zielsetzung und Einsatz unterschiedliche Lösungen zu. Besondere Forschungsschwerpunkte liegen hierbei in den Bereichen Innenausbau
im Einsatz von synthetischen und natürlichen Faserrohstoffen für Polymerkomposite und faserverstärkte Leichtbaustoffe in der Synthese von Polymersystemen auf Basis von Cellulose und anderen Kohlenhydraten
Dabei stellt der Einsatz neuer Werkstoffkonzepte, Bauweisen und Strukturen sowohl an die Fertigungstechnik wie an die Füge- und Montagetechnologien neue Anforderungen. Im Bereich polymerer Faserverbundwerkstoffe sind Fertigungstechnologien wie Extrusions- und Injektionsverfahren sowie Formteilpressen zunehmend interessant. Bei metallischen Leichtbauwerkstoffen rücken Technologien wie Druckguss (Mg, Al), Strangpressen oder die Schäumtechnologien verstärkt in den Mittelpunkt. Hinsichtlich der Füge- und Montagetechnologien gilt es, bestehende Verfahren (vornehmlich Schweißverfahren) auf die neuen Einsatzbedingungen zu erweitern, aber auch verstärkt mechanische Technologien (Clinchen, Stanznieten), das Hochleistungskleben sowie Hybridtechnologien (z. B. kleben-mechanisch, kleben-schweißen) einzusetzen. Neben dem Leichtbau bilden steigende Anforderungen an Funktionsflächen sowie die stärkere Funktionalisierung von Oberflächen zunehmende Herausforderungen. Spezielle Schwerpunkte sind hierbei Oberflächensysteme zur Reduzierung von Reibung/ Verschleiß sowie innovative Schichtsysteme beispielsweise für elektrochrome, Wasser und Schmutz abweisende oder selbstheilende Anwendungen.
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